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Oliver Ristau erblickt im Mai 1967 in Lüdenscheid im Sauerland das Licht der Welt, wo es ihn und seine Familie nicht
mehr lange hält. Drei Jahre später leben die Vier in Düsseldorf. 16 Jahre später wird in Erkrath das Abitur erteilt, wo Ristaus Rockband „Gestiefelte Kannen“ für einen Abbruch der Feierlichkeiten sorgt, nachdem
kritisches Liedgut zum Besten gegeben wurde. Dessen ungeachtet nimmt der junge Mann 1988 das Studium der Literaturwissenschaften, Germanistik und
Politologie in Wuppertal auf, verdient den kargen Lebensunterhalt mit nächtlichem Taxi Fahren in Düsseldorf. Hin- und hergerissen zwischen seinen Interessen wechselt er 1991 nach Duisburg, wo er Politologie zum
Hauptfach macht. Um der um sich greifenden Routine zu entkommen, geht er 1993 nach Hamburg, wo er ebenfalls als Taxifahrer bis 1996 arbeitet, dem Jahr, in dem er auch die Uni als Diplom-Politologe verlässt.Ein Zufall führt ihn zur Nachrichtenagentur vwd (heute DowJones), für die er als Korrespondent auf freier Basis zu arbeiten beginnt. Erneuerbare Energien sind sein Spezialgebiet, und da vwd auf der
ständigen Suche nach Börsengängen ist, war es kein Zufall, dass er 1998 als erster Wirtschaftsjournalist über die Absichten des völlig unbekannten Bonner Solarhändlers SolarWorld berichtete, an die Börse zu gehen. Im
gleichen Jahr veröffentlicht er das Fachbuch „Die solare Standortfrage“, in dem er die ökonomisch-politischen Rahmenbedingungen für Solarstromtechnologien in Deutschland, Japan und den USA miteinander vergleicht. Er
schließt mit der SolarWorld einen umfangreichen Beratungsvertrag. Da die Firma keinerlei Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit hat und auf die Einrichtung einer Presseabteilung verzichtet, schreibt Ristau für Firma und
Vorstand sämtliche Pressetexte, strategische Papiere und Geschäftsberichte. Erst 2008 nimmt diese Arbeit ein Ende. Als Journalist schreibt er neben Fachzeitschriften für Euro am Sonntag, GEO,
Handelsblatt, Impulse, Frankfurter Rundschau, Neue Revue, Süddeutsche Zeitung, Wirtschaftswoche und Die Zeit. 2008 lässt er seine Erfahrungen mit der Wirtschaftswelt sowie seine Liebe zum Detail in den
Roman „Wertberichtigung“ einfließen, der im neu gegründeten Worte-Taten-Verlag erscheint. Auch wenn mancher Wirtschaftsführer darauf pikiert reagiert, ist das Werk keine Nacherzählung der Geschichte lebender und realer
Personen. Der Vater von zwei super Kindern lebt als freier Autor und Journalist in Hamburg. |